Warum Passau?
Bereits im Dezember 1969, zu Zeiten der Philosophisch-Theologischen Hochschule, wurde von der Bezirksplanungsgemeinschaft die Errichtung einer Universität in Passau gefordert. Doch der Weg vom Wunsch der Universität bis zu den ersten Vorlesungen dauerte fast 10 Jahre.
Am 2. Juni 1970 wurde von der Bayerischen Staatsregierung beschlossen, dass eine „hochschulmäßige Ausbildungseinrichtung in Südostbayern“ errichtet werden solle, der genaue Standort stand jedoch noch nicht fest.
Einer der bedeutendsten Wegbereiter und Förderer der Universität war das Kuratorium Universität Passau e.V.. Es wurde am 6. Februar 1970 mit Regierungspräsident Johann Riederer als Vorsitzenden gegründet und versuchte von da an, mit mehreren Schriften davon zu überzeigen, Passau als Standort für die hochschulmäßige Ausbildungseinrichtung zu wählen.
Die Denkschrift „Universität Passau – Zur Standortfrage“ wurde am 6. Mai 1970 an den Kultusminister Dr. Ludwig Huber übergeben, „Universität Passau – Ergänzung zur Denkschrift“ und „Universität Passau – Ein Strukturmodell“ folgten.
Am 7. Dezember 1972 wurde schließlich das Gesetz über die Errichtung einer Universität in Passau im Bayerischen Landtag verabschiedet, womit der Weg für eine Universität in der Dreiflüssestadt geebnet war.