PNP Sonderbeilage 2003
Bereits auf der Titelseite mit der Überschrift „Zentral. Regional. International.“ und fünf beeindruckenden Fotos von Universität und Stadt Passau wird der Kerngedanke des Beihefts deutlich: Die Uni Passau ist beliebt, regional und überregional, und sie ist messbar erfolgreich.
Der damalige Oberbürgermeister Albert Zankl und Landrat Hanns Dorfner sowie der bayerische Wirtschaftsminister Dr. Thomas Goppel waren dieser Meinung, und gratulierten der Universität in der Sonderbeilage zum geglückten Spagat zwischen Professionalität und Individualität.
Die Wirkmächtigkeit der Universität macht sich auch im Stadtbild und in der Campusgestaltung bemerkbar. Zwei Luftbildaufnahmen aus den Jahren 1976 und 2003 werden verglichen, die die großen Ausmaße des Ausbaus am Campus verdeutlichen:
- In den 1970er Jahren waren lediglich das Nikolakloster und der daran grenzende Neubau, das heutige Philosophicum, auf dem Gelände der Universität zu erkennen. Auf die späteren Uni-Bauten deutete zu dieser Zeit noch nichts hin, denn an das Kloster grenzten damals noch Wohnhäuser und, weiter entfernt, das ASG mit Sportplatz und Kasernengebäuden.
- Ein starker Gegensatz dazu zeigt sich auf der Luftbildaufnahme von 2003, da sich die Uni bis zum Millenium mehr als versechsfacht hatte: In insgesamt 13 Gebäuden gehen mittlerweile knapp 8.000 Studenten und 100 Dozenten ein und aus. Neben den Räumlichkeiten im Nikolakloster und dem Philosophicum stehen nun einige geräumige Hörsäle und Seminarräume zur Verfügung. An das Philosophicum reihen sich das Gebäude für Wirtschaftswissenschaften, die Zentralbibliothek gegenüber der Mensa, sowie das Audimax, das Gebäude für Informatik und Mathematik, das Haus für Kunsterziehung und Betriebstechnik, das Juridicum und das Verwaltungsgebäude. Weiter flussaufwärts befindet sich das neu gebaute Sportzentrum, dessen Außensportanlagen bis Sommer 2004 fertiggestellt wurden sowie eine Baustelle, die bis zum Oktober 2005 das hochmoderne IT-Zentrum/International House wurde.
Neben den offensichtlichen Veränderungen im Stadtbild, die die Erweiterung der Universität mit sich brachte, waren auch Veränderungen in der Passauer Bevölkerung zu erkennen. Die Uni hat die „Passauer Szene“, wie sie in der Sonderbeilage von 2003 betitelt wird, maßgeblich verändert. Während die Studierenden zu Gründungszeiten noch nicht viel Auswahl an Kneipen und Lokalen hatten, ist die Zahl an Restaurants und Bars bis zum Jahr 2003 förmlich explodiert. Waren es anfangs nur das „Scharfrichterhaus“, das „Bistro“ und der „Landsknecht“, so sind es bis zum 25-jährigen Universitätsjubiläum rund 200 Lokale.
In der Sonderbeilage von 2003 kommen außerdem die fünf Dekane der Universität Passau zu Wort, die die Geschichte ihrer Fakultät vorstellen und einen Überblick über die verschiedensten Studiengänge an der Uni schaffen.
Die Journalisten der PNP werfen im Beiheft des Weiteren einen Blick ins Rechenzentrum und die Zentralbibliothek der Uni Passau, beleuchten die 120 Partnerschaften mit anderen Universitäten auf der ganzen Welt und lassen zusammen mit Alt-Kanzler Dr. Karl August Friedrichs 25 Jahre Universitätsgeschichte Revue passieren.
Fortgesetzt werden die Geschichten in und um die Universität Passau dann in der folgenden Sonderbeilage vom Jahr 2008.