PNP Sonderbeilage 1983
Das Titelbild zeigt ein Aquarell von Otto Sammer, einem renommierten Kunstmaler und Grafiker aus Bayern, der seine Werke auch weltweit ausstellte.
Schlägt man die erste Seite auf, findet man zunächst das obligatorische Grußwort des Bayerischen Ministerpräsidenten [kleine Preisfrage: Wer war 1983 Ministerpräsident in Bayern? Natürlich: Franz Josef Strauß!]. Weiter geht es mit einem kurzen Umriss der Entstehungsgeschichte der Universität, deren mittelbare Vorgängerin ja die Hochschule der Jesuiten war. Dort wurden bereits 1662 die philosophisch-theologischen Studien eröffnet und exakt 350 Jahre später wurde dann das Gesetz zur Gründung der Uni Passau unterzeichnet.
Es folgen einige Fakten zur zeitgenössischen Situation: 1983 waren von insgesamt 3.300 eingeschriebenen Studenten lediglich 100 aus dem Ausland (die Hälfte davon aus Österreich).
Außerdem erfährt man etwas über den bisherigen Stand der einzelnen Fakultäten - abgesehen von der Fakultät für Mathematik und Informatik, die es noch nicht gab. Sie wurde erst im Wintersemester 1983/84 eröffnet.
Etwas, auf das die Juristische Fakultät sehr stolz war, ist die fachspezifische Fremdsprachenausbildung der angehenden Juristen. Die Uni Passau hat also schon vor Jahrzehnten erkannt, wie wichtig die sprachliche Bildung in Bezug auf die Globalisierung ist.
Auch die Zusammenarbeit mit Universitäten im Ausland (vornehmlich Frankreich und Großbritannien) war ein sehr wichtiger Punkt. Davon profitieren die Studierenden noch heute: Derzeit kann man, je nach Studiengang, aus bis zu neun verschiedenen Sprachen wählen. 1983 gab es zwar noch kein so großes Angebot, aber dafür gab es Japanisch als Fremdsprache.